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    Digitalisierung der Arztpraxis: Haus- und Fachärzte müssen Management-, Kommunikations- und Technik-Kompetenzen aufbauen

    Worum es geht
    Strategien und Konzepte zur digitalen Entwicklung der ambulanten Medizin bleiben solange Theorie, bis niedergelassene Ärzte über die zu ihrer Umsetzung benötigten Management-, Kommunikations- und Technik- / Medien-Kompetenzen verfügen.

    Zukunfts-Orientierung beginnt in der Gegenwart
    Wenn es in Positions- und Strategie-Papieren um die digitale Entwicklung des ambulanten Sektors geht, dominieren Aspekte der Versorgungsqualität, der Vernetzung und der Standards, des Datenschutzes, der Arzt-Patienten-Beziehung oder der Honorierung. Vergessen wird dabei stets, dass die konkrete Umsetzung in Arztpraxen drei grundsätzliche Fähigkeiten erfordert, die bislang – wie die Ergebnisse der Valetudo Check-up©-Untersuchungen zeigen – nur rudimentär ausgebildet sind. Im Einzelnen handelt sich hierbei um die

    (1) Management-, die
    (2) Kommunikations- sowie um die
    (3) Technik -/ Medien-Kompetenz.

    Die drei Kompetenz-Defizite im gegenwärtigen Arbeitsalltag
    Management
    Viele ambulant tätige Mediziner können sich mit der Unternehmer-Rolle bei ihrer Praxisführung nicht anfreunden und besitzen hierzu auch nur ein Minimal-Wissen. Beispielsweise kennen nur zehn Prozent der Ärzte, die IGeL anbieten, die Kosten ihrer Angebote und die Anzahl der Leistungen, die erbracht werden müssen, damit die Gewinnzone erreicht ist. Nur die wenigsten verfügen über klare Praxis-Strategien, Zielsysteme und Entwicklungs-Konzepte.

    Hinzu kommt: die negativen Auswirkungen unzureichender operationaler Management-Fähigkeiten sind für Patienten, aber auch für das Personal täglich bemerkbar: überlange Wartezeiten, Fließband-Abfertigung und desorganisierte Abläufe einerseits, permanent hoher Arbeitsdruck, Zeitmangel und Demotivation andererseits.

    Kommunikation - Weiterlesen: http://ow.ly/SHHk30j1kwV

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