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    Internationales Musikfestival für Träger von Cochlea-Implantaten (CI)

    Hannover, September 2017 - Taub sein und Musik machen? Was im ersten Moment unmöglich scheint, konnte man Mitte Juli in Warschau zum mittlerweile dritten Mal miterleben. Beim Musikfestival „Beats of Cochlea“ treffen sich seit 2015 jährlich zahlreiche hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der ganzen Welt, die mit Cochlea-Implantaten (CI) hören und Musikinstrumente spielen oder auch aktive Sänger sind.

    Mehr als 150 Bewerbungen waren bei den Organisatoren des diesjährigen Festivals eingegangen. Nicht nur aus Deutschland, auch aus Spanien, Russland, Polen, Ungarn, der Ukraine und sogar aus Australien reisten die hörgeschädigten Musiker an, um bei „Beats of Cochlea“ dabei zu sein. Fünf Tage lang absolvierten sie Vorspiele und Proben, übten gemeinsam sowie unter Anleitung von Profi-Musikern.

    Feierlicher Abschluss von „Beats of Cochlea 2017“ war ein Konzert am 14. Juli, bei dem die zehn Akteure zu erleben waren, die die international besetzte Jury besonders überzeugt hatten. Unter ihnen auch Achim Hänig (48) aus Deutschland (Foto). Vor mehr als zwei Jahren hatte der leidenschaftliche Freizeit-Sänger einen akuten Hörsturz am rechten Ohr erlitten. Er probierte mehrere Hörgeräte aus; doch diese boten ihm keine ausreichende Hilfe. Dennoch hatte er das Singen selbst in dieser schwierigen Zeit nicht aufgegeben. Im Juni 2016 wurde er schließlich mit einem Cochlear™ Nucleus® Cochlea-Implantat versorgt und erreichte bereits unmittelbar danach ein Hörverstehen von 84 Prozent. Wie Achim Hänig heute mit dem CI seiner großen Leidenschaft, dem Singen von Arien und klassischen Liedern, nachgeht, davon konnten sich in Warschau die über 300 Besucher des abschließenden Gala-Abends überzeugen – und sie spendeten reichlich Applaus.

    Das Abschluss-Konzert, bei dem einige der Teilnehmer auch gemeinsam mit professionellen Musikern auftraten, wurde zudem sogar vom polnischen Fernsehen übertragen. Klassische und moderne Werke unterschiedlichster Stilrichtungen waren ebenso zu erleben wie Eigenkompositionen.

    Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne auch Bildmaterial zur Verfügung. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de. Weitere Informationen zum Thema Cochlea-Implantat finden Interessenten bei der Initiative „Ich will hören“ unter www.ich-will-hoeren.de.

    Redaktioneller Hinweis:

    Als der global führende Experte für implantierbare Hörlösungen widmet sich Cochlear der Aufgabe, Menschen mit mittelgradigem bis vollständigem Hörverlust an der Klangvielfalt des Hörens teilhaben zu lassen. Bereits mehr als 450.000 Menschen jedes Alters haben wir zu einem erfüllten und aktiven Leben verholfen: Hören zu können brachte sie wieder ihren Familien, Freunden und Gemeinschaften näher. Wir streben danach, den Versorgten lebenslang bestmögliches Hören und den Zugang zu modernsten und innovativsten Technologien zu ermöglichen. Unseren Partnern stellen wir das branchenweit größte Netzwerk für Forschung, Entwicklung und Beratung zur Verfügung. Weltweit entscheiden sich deshalb die meisten Menschen für implantierbare Hörlösungen von Cochlear. Weitere Informationen zu Cochlear finden Sie unter www.cochlear.de.

    Das Cochlea-Implantat (CI) wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern und hochgradig hörgeschädigten bis völlig ertaubten Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten und tauben Erwachsenen eröffnet das CI wieder den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.

    Pressekontakt: Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, Sophie Osteroth, Tel: (0511) 542 77 243, E-Mail: sosteroth@cochlear.com

    Pressekontakt: PR-Büro Martin Schaarschmidt, Tel: (030) 65 01 77 60, E-Mail: martin.schaarschmidt@berlin.de

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